Wie zukunftsfähige, familienfreundliche Freizeitangebote im Oberzentrum Südthüringen konkret Gestalt annehmen, zeigt ein Vor-Ort-Termin der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Oberzentrum Südthüringen auf der Baustelle des entstehenden Fritzparks Zella-Mehlis.
Das Projekt steht beispielhaft für das Zusammenspiel aus unternehmerischer Initiative, regionaler Verantwortung und einem klaren Fokus auf Familien und gemeinschaftliches Erleben. „Der Fritzpark zeigt, wie Freizeitangebote heute gedacht werden können: generationenübergreifend, ganzjährig nutzbar und als Orte der Begegnung für Familien, Freundeskreise, Vereine und auch Betriebe“, sagt Estelle Gutberlet, Wirtschaftsförderin der Stadt Zella-Mehlis und Mitglied der AG Wirtschaftsförderung der KAG.
Der Fritzpark entsteht im Gewerbegebiet „In der Struth“ der Stadt Zella-Mehlis und soll ab 25.04. 2026 für Besucherinnen und Besucher öffnen. Herzstück des Konzepts ist die konsequente Ausrichtung auf mehrere Generationen: Bewegungs- und Aktivangebote wie Trampolin-Elemente und Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen ermöglichen gemeinsames Erleben unabhängig vom Alter. „Uns ging es von Beginn an darum, Angebote zu schaffen, die nicht trennen, sondern verbinden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen hier gemeinsam aktiv sein können“, betonen Geschäftsführer Jeannine Wenk und Andreas Sommer-Kessel. Darüber hinaus verfügt der Park über mehrere Ebenen, welche zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten für Vereine, Gruppen und Betriebe bieten und ist als wetterunabhängiges, ganzjähriges Angebot konzipiert. Damit ergänzt er die bestehende Freizeitlandschaft im Oberzentrum Südthüringen – unter anderem im Zusammenspiel mit dem Meeresaquarium und der Explorata in Zella-Mehlis oder dem Golfkletterpark in Oberhof.
Aus Sicht der KAG ist der Fritzpark mehr als ein einzelnes Freizeitprojekt. „Hier greifen regionale Verankerung, unternehmerischer Mut und leistungsfähige Infrastruktur sinnvoll ineinander“, sagt Alexander Brodführer, Bürgermeister der Stadt Schleusingen und Vorsitzender der KAG. „Solche Projekte stärken die Attraktivität des gesamten Oberzentrums – für Familien ebenso wie für Unternehmen.“
Der regionale Bezug wird auch gestalterisch sichtbar: Die Innenraumgestaltung hat sich vor allem am Thüringer Wald orientiert und arbeitet mit natur- und holzähnlichen Materialien. Für die KAG ist dies Ausdruck einer bewussten Identifikation mit dem Standort und der Region.
Auch infrastrukturell ist das Projekt klar auf überregionale Wirkung ausgelegt: Günstig gelegen an der Autobahnanbindung A71 sowie die rund 200 Stellplätze sorgen für eine gute Erreichbarkeit und machen den Fritzpark zu einem attraktiven Ziel für Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten Oberzentrum Südthüringen und darüber hinaus. Auch aus touristischer Sicht steigert der Fritzpark das Angebot in der Region, speziell für die Feriengestaltung und Urlaube von Familien.
„Familienfreundliche Freizeitangebote sind kein weicher Standortfaktor, sondern ein zentrales Element regionaler Entwicklung“, betont Brodführer. „Sie tragen zur Lebensqualität bei, stärken die Bindung von Familien an die Region und machen das Oberzentrum Südthüringen insgesamt attraktiver. Der Fritzpark zeigt, wie sich diese Ziele mit Unternehmergeist und guten Ideen umsetzen lassen.“
Infokasten: Fritzpark
Fritzpark Zella-Mehlis ist ein ganzjährig nutzbarer Indoor-Erlebnispark, der sich an Kinder ab vier Jahren, Jugendliche, Familien und Erwachsene richtet. Das Angebot umfasst unter anderem Trampolinbereiche, Kletter- und Parcours-Elemente, eine Lasertag-Arena sowie digitale Spiel- und Bewegungsformate. Alle Attraktionen sind auf unterschiedliche Schwierigkeitsstufen ausgelegt und ermöglichen gemeinsames Aktivsein über Altersgrenzen hinweg. Ergänzend stehen Bereiche für Geburtstage, Vereinsveranstaltungen und Firmenformate zur Verfügung. Der Fritzpark soll am 25.04.2026 eröffnet werden. Die bauliche Grundlage für den Fritzpark wurde von der Bauunternehmung Wenk aus Themar bereits ab 2017 geschaffen. Sie übernahm den umfassenden Ausbau der Halle und bereitete diese für die künftige Nutzung vor. Der Innenausbau wurde zum Großteil von Thüringer Fachfirmen ausgeführt. Spezialisten aus der Slowakei – welche Weltweit ähnliche Parks betreuen – waren für den Auf- und Ausbau der Spielattraktionen verantwortlich.









